Photovoltaik – Überlebenszeit

Die Photovoltaik ist eine der Stromquellen der Zukunft. Mit der Überlebenszeit, welche im Titel genannt ist, ist auch nicht die Zeitspanne gemeint, bis die Photovoltaik wieder von etwas anderem abgelöst wird. Vielmehr ist der Zeitrahmen gemeint, welcher besagt wie lange eine Anlage hält bevor sie unbrauchbar oder uneffektiv wird. Deutschland als Vorreiter in diesem Segment hat in der Entwicklung schon beträchtliche Fortschritte erzielt. Dennoch ist noch Luft nach oben. Zum einen was die Menge der erzeugten Energie angeht, aber auch im Bezug auf die Haltbarkeit der Anlage. Die Photovoltaik funktioniert sozusagen mit den Sonnenstrahlen. Die Temperatur spielt dabei keine Rolle. Einzig wenn es so kalt ist, dass es schneit. Bleibt dieser Schnee auf der Anlage liegen, dringen die folgenden Sonnenstrahlen natürlich nicht bis zu den Modulen. Dann wird auch kein Strom erzeugt. Zunächst ist der erzeugte Strom als Gleichstrom verfügbar. Dieser wird jedoch in Wechselstrom über einen Wechselrichter umgewandelt. Jetzt kann jeder Haushalt diesen Strom nutzen.

Die Anlagen auf den Dächern haben, wie schon angedeutet, keine unbegrenzte Überlebensdauer. Aber inzwischen haben die Module durchaus eine Lebensspanne von 20 bis 35 Jahren erreicht. Diese Zeit reicht aus, um sich selber abzubezahlen und im Anschluss einen schönen Gewinn zu erwirtschaften. Der erzeugte Strom dient zusätzlich noch einem gutem Zweck. Denn jede Energie, die ohne das Zutun von Atomkraft hergestellt wird, ist ein Schritt zu einer sichereren Welt. Fukushima ist noch bei vielen im Kopf vorhanden. Ein solchen Unglück möchte niemand aus nächster Nähe erleben. Die Entscheidung die AKWs abzuschalten war definitiv richtig.

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